kompilieren geht über studieren

aber jetzt versuch ich's mal mit praktizieren

Mittwoch, Mai 31, 2006

posting in grisaille

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so was passiert, wenn man einen tag vor der mündlichen prüfung in kunstgeschichte steht. (war das überhaupt ein deutscher satz?)

das bild hier oben habe ich zwar nicht heute aufgenommen, trotzdem habe ich mit meiner schwester und meiner mutter in der amphore gefrühstückt. natürlich saßen wir auch bei temperaturen zwischen 10-15 grad draußen. in eine decke eingewickelt. zeigte sich die sonne, wurde es wärmer. verschwand sie wieder, wurde es kälter. normal, oder?
der eigentliche grund dafür, dass ich keine fotos gemacht habe, ist, dass dort heute morgen gefilmt wurde. also in dem restaurant neben der amphore. nachdem wir so ca. eine 3/4-stunde die aufbauarbeiten beobachtet hatten, fuhr nina petri in einem fetten vw touareg direkt vor uns. da blieb sie dann kurz stehen und fuhr wieder ein paar meter nach vorne. dann stieg sie aus und ging in das restaurant. sehr spannend. meine mutter fand es aber gut, da sie nina petri mag. die ganze szene wurde noch 2mal wiederholt und wir amüsierten uns ganz gut. ein crewmitglied, das bei uns in der nähe stand und das set abriegelte, sagte uns, dass sie gerade einen zweiteilers für das zdf drehten. "schuld und unschuld" betitelt. es geht wohl um die pharmaindustrie. außer nina petri spielen u.a. noch heinz hoenig und matthias habich mit. die haben wir allerdings leider (?) nicht gesehen.

gegen 12 sind wir dann schließlich aufgebrochen und meine mutter ist mit ihrem neuen schicken blauen volvo und meiner schwangeren schwester nach berlin abgedampft. nach 2 1/2 stunden waren sie dort. nicht schlecht, oder?

ich habe dann den rest des tages in der bibliothek verbracht und bin im regen nach hause gefahren. immerhin mit dem bus.

drückt mir die daumen morgen!

Dienstag, Mai 30, 2006

i was blind but now i can see!!!

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und das hat einenganz profanen grund: meine mutter hat mein wohnzimmerfenster geputzt! der wahnsinn. zuerst war es mir auch ein bisschen peinlich, aber da sie es wohl wirklich gern gemacht hat, und ich gerade erst leckeres rindersteak mit kartoffelspalten und spitzenmäßigem salat gekocht hatte, konnte ich diese phase überwinden.

weitere highlights des tages: meinen neffen zum ersten mal strampeln fühlen. mit mama und schwester in der innenstadt shoppen. unter den linden kuchen essen und kaffee trinken. deutschland 2:2 gegen japan spielen sehen. die prüfung am donnerstag fast aus meinen gedanken verdrängen. massiert werden. und zwar richtig!

eher nicht so toll: heute morgen 45 min. auf die eigentlich um 9 uhr angesetzte sprechstunde bei meiner prüferin warten müssen, weil sich jemand anderes vordrängt. das wetter. den abend nicht im kino/theater oder mit etwas anderem "sinnvollen" verbringen.

überwiegend positiv die bilanz würde ich sagen. bisher. denn jetzt gibt es leider keinen richtigen musikpost. das einzige, das ich zu dem thema zu sagen habe ist: geht unbedingt alle noch mal zu sounds familyre und ladet euch so viele songs von bruder daniel (aka danielson, danielson famile etc.) herunter, wie ihr kriegen könnt. dann geht ihr auf seine myspace-seite, werdet seine freunde und hört euch noch mehr an. ich befürchte nämlich, dass er in dem post vor 1 1/2 wochen etwas untergegangen ist. zu unrecht. sein aktuelles album "ships" ist nämlich nichts anderes als GROSSARTIG. mit jedem hören wird es besser. man könnte es fast schon als brilliant bezeichnen. also, worauf wartet ihr noch?

Montag, Mai 29, 2006

haven't i been good to you?

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heute bin ich richtig frech und folge dem rat von songs: illinois. also verweise ich euch auf die homepage der plattenfirma loose records, wo ihr unter dem link "mp3 jukebox" einen sampler mit 10 songs des labels findet. gratis. die songs könnt ihr entweder ganz als zip-datei oder einzeln herunterladen.

besonders gut gefallen mir die songs von the mendoza line und der von inara george. mein real player bezeichnet die musik zwar als "alt-country", bis auf die letzten 3 songs klingt das für mich aber eher nach folk-pop. ein ganz netter und vor allem freier mix.

mein besuch beehrt mich bis mittwoch mittag, so dass die posts in den nächsten tagen vermutlich alle so - oder so ähnlich - aussehen werden.

Sonntag, Mai 28, 2006

got more guns than anybody

so, zurück von dem ziemlich chaotischen aber absolut lohnenswerten trip nach berlin. das chaos begann schon am samstagmorgen, als der freund von jan-henning, der eigentlich mitfahren wollte, eine halbe stunde vor abfahrt anrief und absagte. hätte er das schon einen tag vorher gewusst, hätten wir bestimmt noch einen ersatz gefunden, so hat jan-h. das ticket eben einfach vor der konzerthalle verkauft.

auf diesem ticket stand eigentlich auch 20:00 Uhr. als wir aber gegen 19:30 in den postbahnhof kamen, stand dieser junge mann bereits auf der bühne und sang:

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nach kurzer verwirrung erkannte ich ihn dann als imaad wasif, der zwar als "tourgitarrist" der yeah yeah yeahs angekündigt worden war, aber schlussendlich eher eine zweite vorband war. dein selbstbetiteltes debütalbum ist vor kurzem auf kill rock stars erschienen, und dort gibt es auch eine hörprobe:

+ imaad wasif: "out in the black"

sehr schöner singer/songwriter-folk, ganz anders als die musik der yeah yeah yeahs.

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die eigentliche vorband celebration, kam dann nach kurzer umbauzeit auf die bühne und überzeugten mich völlig. die sängerin katrina ford hat eine grandiose stimme, die live genauso gut klang, wie auf den studioaufnahmen. mindestens. sehr energiegeladener new-wave-punk (auch wenn die myspace-seite etwas anderes behauptet).

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die band bestand - wie die hauptband - aus 3 leuten. einer sängerin, die sich auf der bühne völlig auspowerte, einem schlagzeuger, der barfuß spielte, und einem "multiinstrumentalisten", der teilweise gleichzeitig gitarre und synthesizer spielte. öfter aber nur die synthies, die den sound der band bestimmen.
neben "new skin", das es auf der myspace-seite zu hören gibt, findet sich auf insound folgender song:

+ celebration: "war"

das müsste einer der besten antikriegssongs sein, den ich je gehört habe.
während des auftrittes von celebration war ich auch ziemlich froh und dankbar über die ohropax, die stine noch besorgt hatte. die band war nämlich sehr laut. das ebenfalls selbstbetitelte album von celebration ist übrigens auch in deutschland erhältich, wie mir amazon meldet. leider hat die band einen ziemlich schwer zu suchenden namen. zumindest dann, wenn man nicht unbedingt eine dj-bobo-platte kaufen möchte...

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hier wartet das schlagzeug von brian chase auf seinen einsatz. die diskokugeln waren auf der ganzen bühne verteilt und sorgten für sehr schöne lichteffekte an der holzdecke des postbahnhofes, als sie während des konzerts angestrahlt wurden.

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hier ist nun der schlagzeuger in aktion.

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und hier nick zinner, der gitarrist, der leider eine furchtbare emo-frisur trug, aber unglaublich gut gitarre spielte. und im endeffekt sollte das auch das einzige kriterium sein, nicht wahr? hier ist er schon bei der zugabe zu sehen (einer grandiosen akustischen version von "maps").

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karen o in ihrem ersten outfit. noch mit intaktem make-up, da sie sich so verausgabte, verlief es leider ziemlich schnell.

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seht ihr? hier kann man auch ganz gut die "crazy" strumpfhose sehen, die sie trug, und auch der halbe handschuh an ihrer rechten hand ist zu erahnen. echt abgefahren...

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so sehr haben sie gerockt. und das publikum übrigens mit ihnen. vom ersten song ("cheated hearts") an. sehr sehr geil.

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das gleiche gilt auch für das outfit von karen o bei der zugabe. ein ganzkörperskelettanzug!!! mein gott, diese frau ist wirklich der hammer. ich finde es einfach großartig, dass sie sich nicht zu fein ist, so etwas auf der bühne anzuziehen und sich als totale rampensau zu präsentieren. die ohropax brauchte ich bei ihnen übrigens nicht mehr.

ein paar wermutstropfen gibt es aber leider auch. mit ca. 1 stunde fand ich das konzert leider sehr kurz. für mich hätte es wirklich nicht lang genug sein können. zudem haben sie weder "gold lion" noch "date with the night" oder "rich" gespielt. die habe ich allerdings auch kaum vermisst in ihrem großartigen set. das letzte argument lässt sich aber leider nicht mehr widerlegen: das merchandise war einfach viel zu teuer. das billigste t-shirt kostete 20€, für die schöneren shirts wollten sie sogar 25€ haben. für mich ist das nicht zu viel zu viel, es grenzt schon fast an eine frechheit. da habe ich mich wirklich sehr geärgert, da sie ein wunderhübsches weißes t-shirt mit einer textzeile von "maps" im angebot hatten. zu sehen ist es hier. das hätte ich zu gerne besessen. so wurde leider nichts draus.

trotzdem war es ein würdiger abschluss für meinen konzertemonat und bestimmt eines der besten konzerte, auf denen ich jemals war. auch ohne t-shirt werde ich es nicht so schnell vergessen.

(falls ihr euch jetzt fragt, warum die fotos so gut sind - ich habe mir knuts kamera ausleihen dürfen. vielen dank noch mal! beim nächsten mal gibt es dann wieder unscharfe bilder)

Freitag, Mai 26, 2006

summertime's the roughest time

das habe ich eben auch noch gefunden, auf der homepage von jenny wilson. anscheinend musste sie ihre tour nach dem auftritt in berlin einen tag nach ihrem grandiosen gig in hamburg canceln, da sie leider krank wurde. ich vermute sogar, dass sie schwanger ist! omg, na so was.

wie komme ich darauf? in diesem netten kleinen feature auf zeit.de, das auch auf jennys homepage verlinkt ist, wird ein babybauch erwähnt. seltsam, dass uns bei ihrem auftritt nichts aufgefallen ist. sind übrigens auch sehr nette (und sehr viele) bilder in diesem feature zu sehen.

like saint sebastian on the tree i've got your arrows stuck in me

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it's friday baby, das bedeutet t-t-t-t-tanzmusik!

et voilá:

+ the paper cranes: "i'll love you 'till my veins explode"
+ magneta lane: "broken plates"
+ sexo y droga: "hot hot woman"


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die paper cranes! aus dem wunderschönen victoria auf vancouver island in kaaaanaada. die habe ich hier ebenso schon mal erwähnt wie ihre landsfrauen von magneta lane, aber wenn musik so gut ist, schadet es auch nicht, sie mehrmals zu hören.
sexo y droga kommen dagegen aus deutschland, ich glaube sogar irgendwo aus dem bayrischen raum. falls euch der sound der band gefällt, könnt ihr auf ihrer homepage fast ihre gesamte discographie herunterladen. nicht schlecht!


besonders viel zu erzählen habe ich heute sonst nicht mehr, gerade eben las ich aber diesen interessanten artikel auf sueddeutsche.de, der meldet, dass cate blanchett in einer verfilmung der biographie von bob dylan eben diesen verkörpern soll (neben weiteren - männlichen - schauspielern). abgesehen davon, dass cate eine der besten schauspielerinnen überhaupt ist, was hoffentlich niemand hier bestreiten möchte, finde ich auch das konzept, eine männliche person in ihrem biopic von einer frau darstellen zu lassen, sehr interessant. das klingt sehr vielversprechend!

morgen früh geht es dann für jan-henning, stine, einem freund von jan-h. und mich nach berlin, zum langersehnten konzert der yeah yeah yeahs. mal sehen, ob ich da noch einen kurzen post dazwischen schieben kann.

Donnerstag, Mai 25, 2006

wer lesen kann ist klar im vorteil

wäre ich eine comicfigur, würde ich jetzt wohl so etwas ähnliches wie "hrmpgrmpf!" sagen. die textzeile aus "jumpers", die ich da gestern im titel zitieren wollte, lautet nämlich korrekterweise "i spend the afternoon in cars - i sit in traffic jams for hours". wie gut, dass ich auch das booklet zu "the woods" in die hand nehmen kann um das zu korrigieren.

und damit zu den fotos:

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corin tucker, die "haupt-"sängerin

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carrie brownstein

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und hier noch mal alle inklusive drummerin janet weiss.

wer bessere fotos vom kölner konzert am dienstag sehen möchte, kann sie sich auf der flickr-seite von diesem jungen mann anschauen. mal wieder habe ich mich sehr geärgert, dass ich keine bessere kamera habe, es gab so viele gelegenheiten tolle bilder zu machen. andererseits haben alle um mich herum beinahe permanent fotografiert, was mich meistens ziemlich aggressiv macht.

die vorband war ok - für eine vorband. die ansagen der sängerin zwischen den songs waren etwas zu poser-mäßig für meinen geschmack, aber was solls.
sleater-kinney dann waren wirklich toll. sie haben 1 1/2 stunden gespielt und ernsthaft gerockt. sehr professionell, auch wenn sie - laut eigener aussage - 7 stunden im bus im stau verbracht hatten und ziemlich müde waren, haben sie alles gegeben. inklusive einer zugabe. ich persönlich fand die aktuellen songs live sehr sehr gut, bis auf "modern girl", da klang die mundharmonika ein bisschen schief. der einzige wermutstropfen an diesem konzert war für mich, dass sie kein merchandise verkauft haben. ich habe nach dem konzert noch 45 min gewartet und tgv dabei beobachtet, wie sie versuchten, ihre feuerzeuge an die leute zu bringen, aber s-k kamen leider nicht. und dabei hatte ich mich schon so auf das shirt gefreut. na ja, geld gespart.


heute gibt es auch keine "richtige" neue musik, da ich weder zeit noch lust hatte, großartige recherchen über bands oder künstler anzustellen. dafür gibt es ein paar links aus aktuellem anlass.

gestern abend spielten außer sleater-kinney unter anderem auch noch the whitest boy alive im uebel&gefährlich. das ist ja erlend oyes (von den kings of convenience) andere band. und gerade heute postet stereogum zwei mp3s von erlend. "dead end" von the whitest boy alive und einen james figurine-song, zu dem er die vocals beisteuert. vor allem "dead end" ist ganz hübsch, wirklich sehr 80er, aber hübsch.

in diesem moment ist stine gerade im molotow beim konzert von the rifles. deren vorband mr brown hat mir vor ein paar tagen eine freundesanfrage über myspace geschickt. sie kommen aus hamburg und machen ziemlich punkigen "poppunk". nicht genau mein geschmack, aber sicher nicht schlecht. die rifles haben anscheinend bisher noch nicht einmal ein album veröffentlicht und touren schon durch deutschland. nicht schlecht. leider bieten sie auch keine songs als gratisdownloads an, 4 gibt es aber im stream auf ihrer myspace-seite. vor allem "repeated offender" ist ziemlich gut. das wird auch öfters mal im revolver club gespielt, was stine dann regelmäßig zum ausflippen bringt. damit schließt sich auch der kreis wieder, denn die beiden revolver djs werden heute abend wohl auf der after-show party im molotow auflegen, und ich werde auch da sein. und meinen kleinen (fetten) hintern ein bisschen schütteln.

einen schönen vatertag euch allen noch!

Mittwoch, Mai 24, 2006

i spent the afternoon in bed

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nur noch wenige minuten bis zum schon lange erwarteten konzert von sleater-kinney im knust. yeah! zumindest ich warte da schon länger drauf.
vorband sind tgv aus hamburg, auf deren myspace-seite man sich ein paar songs anhören kann. klingt ziemlich viel versprechend.

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nun aber zum hauptact. sleater-kinney, sleater-kinney, sleater-kinney!!!

wenn ich mich nicht irre, sind die auch schon das eine oder andere mal hier aufgetaucht. das macht aber gar nichts, die sollten hier eigentlich mindestens einmal pro woche auftauchen.

hier noch mal ein paar songs.
von ihrem aktuellen, letztjährigen album "the woods":

+ sleater-kinney: "entertain"
+ sleater-kinney: "jumpers"

zwei wahnsinns-songs von einem unglaublich geilen album. KAUFT ES!!! und am besten auch gleich noch die 6 anderen alben, die die drei damen schon veröffentlicht haben. die kamen auf kill rock stars heraus, und enthielten unter anderem diese songs:

+ sleater-kinney: "oh!"
+ sleater-kinney: "all hands on the bad one"
+ sleater-kinney: "burn, don't freeze"

also wenn das konzert gleich nicht einfach großartig wird, dann weiß ich auch nicht. natürlich muss man auf rockende, singende/schreiende frauen stehen und darf keine wussi sein, die angst vor lauten gitarren haben (so wie mein kleiner bruder z.b., der gemeinerweise gestern in berlin auf dem final fantasy/ xiu xiu konzert war. nein, ich bin nicht neidisch!).

die schlagzeugerin von sleater-kinney, janet weiss, hat mit ihrem ex-mann eine weitere band, quasi, ist nicht schlecht, gefällt mir aber nicht ganz so gut wie s-k. natürlich haben die beiden auch eine myspace-seite, auf der man sich unter anderem folgenden song anhören kann:

+ quasi: "rhino"

auch ziemlich "krachig", allerdings mit männlichem gesang.

und damit verabschiede ich mich erst mal für heute und verspreche einen ausführlichen bericht für morgen. (man beachte, dass ich den naheliegenden kalauer "ich bin draußen" wohlweißlich vermieden habe...)

Dienstag, Mai 23, 2006

we keep riding in one direction but the scenery never changes

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es wäre wohl zu leicht, zu behaupten, ich hätte die heutige band, the theater fire allein wegen ihrer herkunft ausgewählt. sie kommen nämlich aus texas, dem staat, in dem sowohl dallas als auch san antonio liegen. eigentlich war es aber eher zufall, ich habe erst kürzlich einen song von ihnen mal wieder in meinem real player gehört (ja, es würde sich sehr viel besser anhören/lesen, wenn ich hier "in meinem ipod" schreiben könnte...). der hat mir so gut gefallen, dass ich ein bisschen recherche betrieben habe.
hier ist erst einmal besagter song:

+ the theater fire: "these tears could rust a train"

bei der recherche bin ich dann nicht nur auf ihre myspace-seite gestoßen, sondern unter anderem auch auf diesen post von gorilla vs. bear, den ich damals im april unter garantie auch schon gelesen habe, damals aber - wie das ja häufig mal passiert - nicht richtig beachtet habe. schade. chris schrieb damals, the theater fire hörten sich so an, wie eine band aus texas klingen sollte. ihr sound sei gleichzeitig modern und sehr altmodisch (ok, das hat er auch nur zitiert, aber es liest sich wirklich ziemlich gut). auf der suche nach weiteren songs der band, deren musik mich selbst manchmal an bonnie 'prince' billy erinnert, bin ich noch auf folgende mp3s gestoßen:

+ the theater fire: "el chupacava"
+ the theater fire: "the desert"
+ the theater fire: "people with guns"

diese stammen vermutlich von ihrem selbstbetitelten debutalbum, das auf christmas mountain records erschien.

+ the theater fire: "fiddleback weaver"
+ the theater fire: "i heard about you"

die hier wiederum kommen dann vermutlich von "everybody has a dark side", ihrem zweiten album, das laut ihrer myspace-seite am 9. mai regional erschien und am 29. august in den ganzen usa herauskommen soll. dieses dann auf undeniable records.

eigentlich wollte ich diese woche wieder ein bisschen mehr schnellere und härtere musik posten. zumindest für gestern und heute war das wohl nichts. vielleicht klappt's ja morgen. ziemlich sicher, denn "die hoffnung stirbt zuletzt". ha ha ha ha.

spontaner ausbruch unbändiger freude

den hatte ich heute morgen kurz nach dem aufstehen, als ich las, dass dirk mit seinen dallas mavericks die amtierenden champions spurs aus den playoffs geworfen haben. in der verlängerung im 7. spiel. wahnsinn. und wer war der entscheidende spieler? natürlich der unglaublich sympatische junge aus würzburg. hach, hätte ich das nur live sehen können... (wenigstens im fernsehen)

dann steht dem titel - oder zumindest der großartigen finalpaarung dallas vs. detroit kaum noch was im wege. na ja, vielleicht noch die suns mit mvp steve nash, aber bei dirks derzeitiger form wissen wir ja alle, wer der wahre mvp ist!

sollten die mavs tatsächlich den titel holen muss ich mir wohl auch das länderspiel der deutschen nationalmannschaft kurz vor der wm im august hier in hamburg ansehen. wann kriegt man schon mal einen leibhaftigen nba-champ zu gesicht?

Montag, Mai 22, 2006

if we wait too long, it'll be too late

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keine zeit, keine lust, kein langer post. (keine korrekten sätze?)

kurz reingehüpft, tacks, the boy disaster gepostet. noch schnell gorilla vs bear verlinkt (nicht auf meinen kommentar hingewiesen), zwei wunderhübsche songs verlinkt:

+ tacks, the boy disaster: "forgetmenot"
+ tacks, the boy disaster: "matilda"

kurz noch mal an die anderen songs in den besseren blogs gedacht, und weiter die wunderschönen pop-songs der band gehört. (am besten noch den sundayservice ausgeschaltet, da dort schon wieder nur verquirlte scheiße erzählt wird. zuerst "grey's atanomy"???? und dann kommt die spinto band aus kanada??? das ist ja schlimmer als die aktuelle spex, die ist nur ziemlich langweilig).

ganz ganz schnell noch mal darüber geärgert, dass das konzert von final fantasy und xiu xiu jetzt in diesem moment im uebel&gefährlich ohne einen statt findet, gleichzeitig aber auf sleater-kinney am mittwoch und die yeah yeah yeahs (yeahyeahyeah!) am samstag in berlin vertröstet.

und schon wieder draußen.

puh.

(das mit dem konzert heute ist trotzdem scheiße, aber wo kein geld ist ist eben auch kein weg...)

Sonntag, Mai 21, 2006

they found you dreaming in black and white while it was raining in the colors of the night

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überraschung! 2 posts heute. in den letzten tagen habe ich so einiges nicht gepostet, was ich eigentlich noch 'raushauen wollte. deshalb heute eine doppelte portion.

die erste ist nicole atkins. die ist zwar auf columbia records und wird auch schon mal im rolling stone als kommender star gehandelt, bisher ist sie aber noch ziemlich unbekannt. das wird sich aber sicher bald ändern, denn - wie auch die songs auf ihrer myspace-seite zeigen - macht sie nicht nur sehr schönen pop-folk, sondern sie hat auch eine schöne stimme mit recht hohem wiedererkennungswert. hier bitte:

+ nicole atkins: "skywriters"

ein wirklich sehr gelungener song. für mehr von nicole könnt ihr natürlich wie immer die üblichen seiten konsultieren (elbows oder hype machine), oder ihr lest das interessante interview, das village indian mit ihr geführt habt. dort findet ihr auch noch zwei weitere songs von ihr. ihre musik gefällt mir wirklich sehr sehr gut, sie hat auch definitiv das potential, ein kleinerer star zu werden.

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dann gibt es noch ein bisschen elvis. elvis perkins. der stammt aus einer sehr bekannten familie, sein vater war anthony perkins, der norman bates aus psycho. seine mutter war wohl eine erfolgreiche fotografin und sein bruder ist auch schauspieler. tragischerweise starb der vater 1992 an aids und am 11. september 2001 saß seine mutter in einem der flugzeuge, die ins world trade center flogen. seine trauer verarbeitet elvis unter anderem in seinen songs. die sind ebenfalls folk-poppig und sehr gut.

+ elvis perkins: "ash wednesday"
+ elvis perkins: "without love"
+ elvis perkins: "while you were sleeping"

auf seiner homepage und seiner myspace gibt's noch mehr. ebenfalls sehr empfehlenswert!

da die kommenden 2 wochen ziemlich ereignisreich werden (fahrt nach berlin zu den yeah yeah yeahs, besuch von mutter und schwangerer schwester und mündliche prüfung am 1. juni), kann ich noch nicht genau sagen, wie oft und wie viel ich posten kann. also genießt die viele tolle musik, die es heute gab!


ach ja, und ob das "she loves you" von bill patton tatsächlich ein beatles-cover ist, wage ich zu bezweifeln. man sollte eben nicht alles glauben, was so in musik-blogs geschrieben wird...

no no never!

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tja, das war dann wohl eher nix mit texas lightning gestern. sie waren vermutlich einfach zu unspektakulär. und weder skandinavisch noch (süd-)osteuropäisch. ich hielt es für eine ziemlich fürchterliche veranstaltung, wie jedes jahr eigentlich, werde es aber bestimmt nächstes jahr wieder sehen (wenn ich das denn kann).

persönlich hat mir der beitrag aus dänemark ganz gut gefallen, sehr schmissiges liedchen und das mädel konnte auch ganz gut singen, so. die finnen fand ich alles andere als furchteinflößend, eher lachhaft. im vergleich mit dem ganzen balkan-pop-euro-trash, der da sonst so lief, fand ich sie aber sogar noch ganz erträglich. ich schwöre, eine weitere bis ins nicht mehr wieder erkennbare operierte, halb verhungerte "diva", die schon seit einigen jahren 49, 39 oder auch 29 ist, hätte ich nicht ertragen. obwohl die meisten männer auch nicht besser waren. ebenfalls ganz gut fand ich auch hari mata hari aus bosnien-herzegowina (auch ein netter name...), der zwar wirklich ein bisschen zu sehr wie marius m-w aussah, dafür aber auch einen guten song und eine gute stimme zu bieten hatte. eher altmodisch aber das ist ja nicht notwendigerweise gleich schlecht.

mehr infos und bilder gibt es übrigens auf der ndr grandprix-seite.

insgesamt hätte es auch schlimmer kommen können, ein bisschen sah der gewinn von lordi tatsächlich nach protestwahl aus. die stimmenvergabe der meisten länder kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.

um heute nicht schon wieder ohne gute musik hier 'raus zu gehen gibt es jetzt noch etwas schönes, besinnliches für den sonntagabend: bill patton. der ist nicht nur verbändelt mit j. tillman, den ich hier auch schon mal vorgestellt habe, sondern macht auch ähnliche musik wie er. sehr schöner, ruhiger singer/songwriter-folk. es ist mir auch völlig unverständlich, wieso der junge mann aus seattle noch kein plattenlabel hat. andererseits ist das für uns ganz gut, denn so können wir uns sein komplettes album "gets it on" umsonst von seiner seite herunter laden. hier sind die ersten drei songs:

+ bill patton: "dirty woman"
+ bill patton: "she loves you"
+ bill patton: "this one"

als kleiner bonus hier noch eine coverversion von prince:

+ bill patton: "kiss"

und noch ein bonusbonus oben drauf, ein weiteres cover, dieses mal von den beatles:

+ bill patton: "she loves you"

bill hat wirklich eine sehr schöne stimme, die songs klingen sehr warm und direkt, was wohl auch an der spärlichen instrumentierung liegt. anhören kann man das sonst auch auf seiner myspace-seite. solltet ihr unbedingt tun!

bisher haben auch noch nicht viele blogs bill entdeckt, eigentlich nur einer: 3hive. das sollte sich aber schleunigst ändern!

Samstag, Mai 20, 2006

finally back to my nap?

es tut mir leid, aber mein dsl-zugang wirft mich heute immer wieder raus, und ich muss mich neu einwählen. da mich das gerade extremst nervt, gibt es hier erst mal nur ein paar fotos vom gestrigen sehr späten konzert von mocky sowie eine kurze zusammenfassung.

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so kam der junge mann auf die bühne,

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dies war eins der vollkommen durchgeknallten outfits, die er während seiner show trug, hier singt/rappt er gerade ein duett mit seinem dj micky morefingers (oder so ähnlich...)

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das war das ende der show, party auf der bühne.

den folgenden bericht habe ich schon an anderer stelle (im intro-forum) gepostet:

"ein paar seltsame leute, die wohl nur des gratis konzerts wegen da waren, aber auch ein paar "echte" fans, die sehr viel stimmung gemacht haben.

mocky war super drauf, so eine show hätte ich gar nicht von ihm erwartet, mindestens 5 verschiedene outfits, eins lächerlicher als das nächste (das finale mit dem "tiermantel" war einfach großartig!). tolle band, taylor savvy am bass definitiv ein highlight.

das lange warten hat sich auf jeden fall gelohnt! (es sollte eigentlich um 22 uhr losgehen, tatsächlich war erst um 23 uhr einlass und los ging es erst gegen viertel vor 12 oder so)"

dazu bleibt nur noch zu sagen: mocky ist ein echter entertainer. auch wenn ich selten auf derartige konzerte gehe, hatte ich sehr viel spaß. ich war wirklich positiv überrascht und beeindruckt von seinem auftritt. natürlich ist das kein vergleich zu neko case, aber die spielt sowieso in einer ganz anderen liga.
dafür dass das konzert umsonst war, hätte man eigentlich gar nicht mehr erwarten können.


so, und jetzt geht es gleich nach nebenan zu maren zum eurovision song-contest gucken und prosecco-schlürfen. später dann noch bitsyvision-party im fundbureau. könnte ganz lustig werden.

vielleicht habe ich dazwischen ja noch mal ein bisschen zeit und kann das posten, was mir sozusagen auf der festplatte brennt (also die musik, die hier eigentlich noch reingehört...).

go texas lightning!

Freitag, Mai 19, 2006

fighting away the tears

zum wiederholten mal (leider nicht zum letzten): ich brauche eine bessere kamera!!!

oder findet ihr das etwa gut?

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natürlich habe ich ein bisschen daran herumgepfuscht, und natürlich habe ich das bild auch ohne blitz gemacht, aber trotzdem. das soll das beste sein, was ich so an konzertfotos machen kann? traurig, traurig.

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dabei war das konzert gestern wirklich einfach wunderschön. ich musste mich mehrere male beherrschen, um nicht in freudentränen auszubrechen, so ergreifend war es teilweise (am schlimmsten war es bei "maybe sparrow" - schaut euch das dazugehörige video auf nekos homepage an. ihre stimme klingt live einfach noch mal besser als auf platte, was ja wirklich kaum noch vorstellbar ist. auch wenn ich vermutlich zu den jüngsten konzertbesuchern zählte (war ja doch eher country und das scheinen wohl eher ältere herrschaften genießen zu können), war die stimmung im publikum sehr gut und die band spielte 2 zugaben (insgesamt 4 songs). ich fand, dass man neko ihre punkvergangenheit, die allerdings schon ziemlich lange zurück liegt, doch noch anmerkte. das ging von den schwarzen chucks, die sie zu ihrem tshirt und der jeans trug (sehr sympatisch) zu ihrem ganzen auftreten bis zu dem lästern über ted nugent, das ich ja in meinem letzten post schon erwähnte.
selbstverständlich bestand auch ihre band aus sehr guten musikern, so dass der gesamte auftritt ein genuss war. es war auch einfach sehr sehr angenehm, einmal jemanden auf der bühne zu erleben, die sich dort wohl fühlt, ohne eine rolle zu spielen. ich hatte das gefühl, dass ihre performance sehr ehrlich war. ist schwer zu beschreiben. geht am besten zu einem ihrer nächsten konzerte in deutschland und ihr versteht es vielleicht.

auf dem heimweg musste ich noch mehrere male verzückt und glücklich aufseufzen und ich konnte auch erst mal keine andere musik hören. das will schon etwas heißen...


nun zu meiner freitags-pflicht, hier ist der tanz-hättrick. heute mal mit richtiger indie-musik, 100% elektro und dance frei.

+ danielson: "did i step on your trumpet?"
+ field music: "you're so pretty"
+ sambassadeur: "kate"

danielson und der ganzen familie, zu der auch der gute sufjan gehört, wollte ich eigentlich diese woche einen eigenen post widmen. bei der recherche dafür habe ich aber festgestellt, dass diese familie so umfangreich und unübersichtlich ist, dass ich lieber erst gar nicht damit anfange. "did i step on your trumpet?" ist aber ein ganz bezaubernder song, der auf dem aktuellen album von danielson zu finden ist, das soweit ich weiß eben erst erschienen ist. "ships" heißt es und ist ein sehr ansprechendes stück musik geworden (und man glaubt es kaum, amazon. de führt es tatsächlich!!!). nichts für die top-40 radiostationen, sondern eher was für aufmerksame hörer. ich würde ihn musikalisch zwischen sufjan (offensichtlich), den islands/unicorns und arcade fire verorten, obwohl er vermutlich schon länger musik macht, als diese referenzen zusammen. leider bisher ohne große aufmerksamkeit. hoffentlich ändert sich das jetzt!

das selbstbetitelte album von field music ist mir leider erst recht spät ins bewusstsein getreten. immerhin ist es hier in deutschland schon im februar veröffentlicht worden, in uk sogar schon letztes jahr. sehr sehr schöner indiepop, dem immer wieder anklänge an die shins untergeschoben werden. whatever.

sambassadeur sind selbstredend eine schwedische band (vermutlich hatte ich sie auch in meinem schweden-post im letzten jahr erwähnt), die auf labrador ist und am 22. mai (seltsamer termin) ihre neue ep "coastal affairs" veröffentlicht. schwedenpop, was soll man dazu groß sagen? hebt auf jeden fall die stimmung, die möglicherweise wetterbedingt nicht allzu gut ist.

aber was soll's, es ist wochenende! nach dem training geht es für mich deshalb zusammen mit jan-henning, stine, björn und bert in den neidklub, wo heute abend der gute mocky umsonst auftreten wird. nicht schlecht. eigentlich ist die musik des exil-kanadiers, dessen album navy brown blues" gerade heute erschienen ist, nicht unbedingt das, was ich hier sonst so poste, aber wir wollen unseren horizont ja immer schön freihalten, ne?
deshalb hier ein song von der homepage seiner plattenfirma four music (ja, das fanta4-label...):

+ mocky: "in the meantime (feat. jamie lidell)"

und als bonusbonus sozusagen hier noch der song mit feist:

+ mocky: "fighting away the tears (feat. feist)" (vorsicht! yousendit!)

der ist schon allein wegen leslie hörenswert. ansonsten eben sehr entspannt plätschernder elektro. mockys stimme erinnert mich stellenweise ein bisschen an tiga, aber das ist ja nicht unbedingt etwas negatives.

ich hoffe, euch gefällt's.

who the fuck is ted nugent?

mein gott. was für ein fantastisches konzert! und das beste ist, dass neko zum schluss meinte, sie wollten im winter, vermutlich im november wieder kommen. für eine ausführliche konzertkritik bin ich im moment noch zu euphorisiert, die gibt es dann morgen.

während des konzertes haben neko und ihre backgroundsängerin über ted nugent abgelästert. das war extrem lustig, so lustig sogar, dass neko einen song der zugabe wieder abbrechen musste, weil sie nicht mehr aufhören konnte zu lachen. ich hatte vorher zwar schon von ted nugent gehört und konnte mir ungefähr vorstellen, wieso die beiden so lästerten, aber erst nachdem ich diese beiden zitate gelesen hatte:
  • "Bevor Dich jemand vergewaltigt, blas ihm das Gehirn raus".
  • "Das Größte für einen Amerikaner ist das Recht, eine Waffe zu tragen."
kann ich es so richtig nachvollziehen. ja, ich glaube, ted wird neko und rachel mit pfeil und bogen töten und aufessen...


und wie (fast) immer habe ich in meinem letzten post ein paar dinge vergessen.

1. zu den concretes: it's a trap hat eine sehr schöne mp3 eines songs von peter. björn and john, auf dem victoria bergsman von den concretes mitsingt. der ist wirklich sehr schön, auch wenn victoria in meiner achtung immer weiter sinkt. (uups, ich wollte die band gerade als meine myspace-freunde adden, da stellte ich fest, dass die schon meine freunde sind... *ähem*)

2. zum gestrigen auflegen: als ich gerade so richtig in fahrt kam (so gegen viertel nach 11, ich hatte tapes 'n tapes gespielt und es lief gerade x-wife) und auf das richtig harte zeugs übergehen wollte, kam ein typ mit süßem lockigen pagenkopf und GESTREIFTEN SCHLAGHOSEN (igittigitt!!!) zu mir und meinte: "hast du auch was von michael bubble?". wohlgemerkt sagte er auch noch "michael" mit echtem "ch" und nicht "maikel". nachdem ich ca. 2 minuten darüber nachgedacht hatte, wen er eigentlich meinte, fragte ich mich nur noch, wie er auf die idee gekommen war, ich hätte solche musik in meinem repertoire. laut sagte ich "leider nicht", worauf er darum bat, dass ich "'was ähnliches, was nicht so hartes" spielen möge, denn schließlich habe er geburtstag. ich antwortete ihm, dass ich noch etwas elektronisches im player hätte und versuchen wolle, danach etwas zu spielen, was in diese richtung geht. ich muss gestehen, für ein paar minuten hat mich das doch verunsichert, so dass ich nach uffie "ready to uff" (ziemlich krass) gnarls barkley mit "crazy" (radio-hit) gespielt habe, obwohl ich eigentlich einen anderen song von deren album auflegen wollte. danach kamen dann electrocute mit "i need a freak" (richtig krass) und zoot woman mit "half full of happiness" (das war das sanfteste, was ich in dem moment spielen wollte/konnte). nach einer kurzen unterredung mit björn beschloss ich dann, dem geschmacksver(w)irrten jungen mann keinen weiteren gefallen zu tun, sondern mein set durchzuziehen und in die richtig harte kiste zu greifen. leider gingen er und seine geburtstagsgesellschaft bevor ich die lesbians on ecstasy mit "tell me does she love the bass" spielen konnte. schade.
übrigens habe ich dieses mal eine playlist erstellt, und wenn ich zeit und lust finde, werde ich sie hier auch noch posten.

jetzt muss ich aber ab ins bettchen. gute nacht.

Donnerstag, Mai 18, 2006

when there's nothing left to burn

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you have to set your blog on fire.
(na ja, mir fiel einfach kein passenderer titel ein, ich geb's zu)

leider bin ich heute nicht gerade in besonders toller post-stimmung, der gestrige abend war doch noch ziemlich anstrengend. nachdem ich mich um 18 uhr mit alex an der u-bahnhaltestelle baumwall getroffen hatte und die "world press photo"-ausstellung im gruner und jahr haus angesehen hatte (sehr sehr gute bilder dabei, leider war es gestern abend auch ziemlich voll. dafür ist's umsonst), bin ich noch mal kurz nach hause gefahren und dann schnell in die bitsy geeilt. dort habe ich dann tatsächlich über 6 stunden bis um viertel nach 3 aufgelegt. nach einem schleppenden beginn kamen gegen 11 uhr noch mal ein ganzer schwung netter leute - die meisten hatte daniel mitgebracht - so dass die stimmung auch richtig gut war. ich hatte sehr viel spaß, musste dann nachts aber leider ein taxi nehmen, weil ich weder lust hatte, 25min nach hause zu laufen noch 55min auf den nächsten nachtbus zu warten. ein teurer spaß...

eigentlich wollte ich ja heute auch noch neue musik posten, vielleicht kommt das ja noch später, jetzt gehe ich erst mal gleich zu der GROßARTIGEN neko case in die fabrik. darauf freue ich mich auch mal wieder wie eine schneekönigin. falls ihr neko immer noch nicht kennt, obwohl ich mir hier bisher so viel mühe gemacht habe, sie euch näher zu bringen, könnt ihr entweder ein paar songs ihres albums auf ihrer website streamen, oder ihr ladet ein paar songs bei ihrer plattenfirma anti herunter. sehr sehr empfehlenswert. näheres über ms case gibt es natürlich wie immer nach dem konzert.

noch ein paar kleinigkeiten:
pitchfork meldete heute, dass die concretes den rest ihrer usa-tournee absagen mussten, weil ihre sängerin victoria bergsmann leider krank geworden sei. das scheint mir das cat-power-syndrom zu sein... tut mir leid für die armen amerikanischen fans, die sie jetzt verpassen. allerdings muss ich sagen, dass es mich nicht überrascht. nach dem zusammenbruch beim hamburger konzert war das fast schon abzusehen gewesen.

dann habe ich noch eine sehr freudige meldung: ich wurde verlinkt von einem amerikanischen (hui) blog! mein gestriger post über ola podrida wurde von everybody cares, everybody understands in seinem letzten eintrag erwähnt. der beinhaltet außerdem auch die information, dass demnächst wohl ein album aufgenommen werden soll, dass es anfang 2007 zu kaufen geben wird. gute nachrichten.

Mittwoch, Mai 17, 2006

let's trash this place before we run

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ein kleiner relativ uninspirierter post wird das heute werden. ich hatte auch kurz überlegt, erst nach meinem auflegen zu posten, aber da weiß man ja nie, wie lange das dauert, und wenn es richtig spät ist, gehe ich lieber ins bett.

um um thema der woche zu bleiben, gibt es heute eine band aus austin in texas: ola podrida. von denen weiß man zwar nicht, wie sie aussehen, aber das scheint weder everybody cares, everybody understands, an aquarium drunkard noch gorilla vs. bear gestört zu haben, die alle drei schon songs der band gepostet haben. wenn ihr genaueres über sie wissen wollt, könnt ihr euch dort ja mal umschauen.

ansonsten hört euch die sehr schönen songs auf myspace an, oder ladet sie gleich herunter:

+ ola podrida: "cindy"
+ ola podrida: "instead"
+ ola podrida: "lost and found"
+ ola podrida: "jordanna"

gorilla vs. bear hat dann noch "pour me another", was auch ein sehr schöner song ist. die musik ist ziemlich düsterer folk-rock, passt eigentlich nicht in den sommer. trotzdem ist's sehr schön, und falls man mal im gewitter bei einer tasse warmen tees zu hause sitzt, kann man das sehr gut anhören.


das mit dem trashen schaff' ich heute nicht mehr, aber wegrennen werd' ich jetzt dafür umso schneller! schaut euch meinen rücken an.......

Dienstag, Mai 16, 2006

all my ships have sailed

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sehr entspannt, sehr ruhig, sehr low-fi. the golden hours haben ihr "album" wohl zunächst nur auf kassette heraus gebracht und die damit produzierten exemplare sehr schnell ausverkauft. deshalb gibt es ihre wunderbaren kleinen songs jetzt auch auf einer cdr. alles do-it-yourself, that's the way to go, baby! aha. popsheep waren die ersten, die mich auf die band, die aus drei high-schoolfreunden besteht, die sich unter anderem in der deutsch-klasse kennen lernten. gibt es eine bessere band-legende? auch the catbirdseat findet es toll.

die fünf songs auf der homepage der band, die übrigens auch mindestens einen preis für originalität verdient hat, sind alle sehr spärlich instrumentiert und ein bisschen auf dilletantisch getrimmt. das erinnert mich zwar alles ein bisschen an benjamins kassettenlabel einlegen, allerdings sind die songs der band aus portland doch eingängiger und charmanter als z.b. die sachen von tricks aber hört euch die sachen von benjamin ruhig mal an, schlecht ist das bestimmt nicht, was man da auf myspace hören kann. die sachen gibt es sogar auf vinyl - eine der ersten pressungen hat mein bruder erstanden. sammlerwert würde ich sagen.

aber nun zurück zu den golden hours, die natürlich auch eine myspace-seite haben. die 5 songs von ihrer homepage sind:

+ the golden hours: "white sheets"
+ the golden hours: "shallow breath"
+ the golden hours: "the wound"
+ the golden hours: "giants"
+ the golden hours: "far far away"

ich persönlich finde ja die songs, auf denen eliza singt, schöner als die, auf denen einer der beiden jungs singt. charmant sind sie aber alle.

und morgen abend dann nicht vergessen: ab 21 uhr in der bitsy, remmidemmi und knuddelrock mit martha hari. oder auch "indie on the rocks" oder so... ich freu mich schon.


ach ja, und kann mir mal noch jemand erklären, was ich gegen diese nervigen spam-comments machen kann? hilft worterkennung beim kommentieren?

appendix

mein kleiner bruder weigert sich zwar immer noch, den rock'n'roll zu entdecken (buäääh, ganz schlecht), immerhin hat er mich aber darauf aufmerksam gemacht, dass seine freundin nicht wiebke sondern wibke heißt. entschuldigung.

außerdem befürchte ich, nicht deutlich genug gemacht zu haben, wie toll cortney tidwell ist. deshalb: downloadbefehl! HÖRT.EUCH.DAS.AN!!!

ja? danke.

Montag, Mai 15, 2006

miss indie rock 2006?

zunächst mal ein paar ziemlich schlechte fotos vom fantastischen konzert der fiery furnaces gestern abend im molotow.

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mehrere dinge überraschten mich (warum erstelle ich für diese band ständig listen?): ich hätte wirklich nicht gedacht, dass die band live so sehr rocken würde. das lag vermutlich auch daran, dass sie ohne keyboard sondern nur mit schlagzeug, bass, gitarre - teilweise sogar mit 2 gitarren, wenn eleanor mitspielte - auftraten. von deren stimme war ich auch sehr positiv überrascht. beim ersten song ("chris michaels") befürchtete ich noch, die sei nicht kräftig genug, um die ziemlich lauten instrumente übertönen zu können, doch diese befürchtung erwies sich bald als unbegründet.
was auf den beiden bildern leider schlecht zu erkennen ist (das bild mit matthew ist nun auch wirklich zu schlecht um es hier zu posten), ist die tatsache, dass die beiden richtig gut aussehen. das zeigt sich vor allem auf fotos.

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ich sage euch, das tourposter sah richtig geil aus. ich hätte es sehr gerne mitgenommen, leider wurde es nicht verkauft und abreißen ist immer ein bisschen riskant.

eleanor wurde letztes jahr bei der nicht ganz ernstgemeinten wahl zur "miss indie rock 2005" 11. das kann ich wirklich nicht verstehen. ich persönlich würde sie mindestens in die top-10 nehmen. dann zwischen chan marshall aka cat power, emily haines und eleanor zu entscheiden würde mir aber sehr schwer fallen. - wobei, ich glaube, ich würde für die bassistin von the organ stimmen. mal ganz was anderes.

hier ist nochmal ein sehr schönes foto von eleanor:

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phhhhhh. wow.

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diese woche wird vor allem im vergleich zur letzten und zu dem, was im mai noch so alles auf mich zukommt, eher entspannt. das möchte ich mit der entsprechenden musik noch unterstützen.

zu der heute vorgestellten künstlerin, cortney tidwell habe ich sogar eine kleine geschichte. gestern nachmittag saß ich mit meinem bruder am hafen vor der amphore, wo wir ein kleines verspätetes frühstück eingenommen hatten. dabei holten wir beide uns nicht nur ein bisschen farbe im gesicht holten, sondern unterhielten uns auch ein bisschen mit wiebke, einer freundin meines bruders. die erzählte, dass sie nicht nur vor kurzem ein interview mit joan as policewoman geführt habe, was meinen bruder sehr aufwühlte, sondern auch, dass sie demnächst auch mit cortney tidwell sprechen würde. beides natürlich für die spex. was denn sonst.. von cortney hatte ich mir am tag zuvor ein paar songs heruntergeladen, die ich aber noch nicht angehört hatte. das holte ich dann natürlich nach und war total begeistert.
gefunden hatte ich die songs auf strawberry fire, der auch der einzige blog zu sein scheint, der bisher etwas von ihr gepostet hatte. auch eine schnelle google-suche brachte erstaunlich wenig ergebnisse. immerhin habe ich heraus finden können, dass sie letzten mittwoch als support für die new pornographers in berlin gespielt hat. schade. die hätte ich natürlich beide sehr gerne gesehen. aber man kann wohl nicht alles haben. sobald ihr album "don't let the stars keep us down" auch in deutschland erscheinen wird, kommt sie bestimmt noch mal auf tour. und die pornos (vor allem carl newman) habe ich ja schon gesehen. (neko ist am donnerstag dran - jippieh!)

wer auf ihrer homepage, die über ihre plattenfirma betrieben wird, eine e-card verschickt, bekommt automatisch einen link für einen song von cortney:

+ cortney tidwell: "mama from the mountain"

der song stammt noch von ihrer ep, die am freitag bereits in deutschland erschien. ich überlege noch, ob ich meinen bruder um wiebkes emailadresse bitten soll, um sie davor zu warnen, die bereits bestehenden kritiken zu kopieren und cortneys musik als eine mischung aus björk, mazzy star und feist zu vergleichen. obwohl man natürlich all das darin wieder finden kann, bis zu einem gewissen punkt. aber wann geht das nicht...
noch ein interessanter fakt: die biographie von cortney auf verstärker sagt, bereits ihr großvater und ihre mutter, die auch noch eine ehemalige vize-schönheitskönigin ist, seien in der "grand ole opry", dem legendären country-konzerthaus in nashville aufgetreten.

ob cortney allerdings eine kandidatin für die "miss indie rock 2006" ist, kann ich leider noch nicht beurteilen.

Sonntag, Mai 14, 2006

mein hund hat das licht gefunden!

so lautet wohl die eher freie übersetzung eines meiner lieblingssongs von den großartigen fiery furnaces.

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matt und eleanor freidberger treten heute abend (in ca 1 1/2 stunden) im molotow auf und ich werde dabei sein! bei einem solchen sahnestückchen freue ich mich doch auch noch auf das 5. konzert dieser woche. zur einstimmung für mich und zu eurem vergnügen hier ein paar mp3s von insound in umgekehrter chronologischer reihenfolge der veröffentlichung:

+ the fiery furnaces: "benton harbor blues"
von "bitter tea", dem aktuellen werk

+ the fiery furnaces: "seven silver curses"
von "rehearsing my choir" dem "konzeptalbum" über und mit ihrer 83-jährigen oma olga sarantos

+ the fiery furnaces: "single again"
von ihrer zwischen-ep "ep"

+ the fiery furnaces: "chris michael"
von "blueberry boat"

+ the fiery furnaces: "inca rag/name game"
von "gallowsbird's bark" (und nicht, wie bei amazon fälschlicherweise angegeben "park")

ich bin schon seit einigen jahren fan der band und habe heute erstmals die möglichkeit, sie live zu sehen. da ich schon sehr viel gutes über deren live-qualitäten gelesen habe, freue ich mich noch mal ein bisschen mehr.

es gibt mehrere gründe, warum ich die fiery furnaces mag:

1. sie sind ein geschwisterpaar
2. ihre musik ist sehr vielschichtig und anspruchsvoll
3. sie kümmern sich scheinbar nicht besonders um kritiker oder verkaufszahlen. immerhin haben sie ein konzeptalbum über ihre großmutter aufgenommen, auf dem vor allem die 83-jährige aus osteuropa stammende olga singt, die das eigentlich auch gar nicht kann. dafür haben sie natürlich nicht nur gute kritiken bekommen, die mehrzahl der hörer fand das album nahezu unhörbar und konnten damit überhaupt nichts anfangen.
4. sie machen total prätentiöse intellektuelle musik - auf english hört sich das irgendwie besser an: "pretentious intellectual crap" -, und es scheint, sie tun das mit voller absicht. so was muss ich einfach großartig finden.
5. auch wenn die musik sehr anstrengend und sperrig erscheint, sind ihre songs eigentlich doch heimliche popsongs. trotz aller disharmonien, schrägen gesangs und verschleppten beats. und wer mag schon keinen pop?

zur unterstützung meiner argumentation hier ein link zu einem grandiosen post von mocking music, in dem er die "five most pretentious songs... ever" beschreibt und jeweils einen drink aussucht, den man dazu am besten genießt. neben ff sind auch xiuxiu und godspeed you black emperor! dabei.

wenn ich so darüber nachdenke, wäre das eigentlich auch mal ein gutes motto für eine themenwoche: prätenziöse songs. da muss ich mal genauer drüber nachdenken. nach dem konzert.

ach ja, und der song aus dem titel ist natürlich: "my dog was lost but now he's found" von "blueberry boat".

Samstag, Mai 13, 2006

einmal durchschnaufen, bitte!

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konzertbericht: die rogers sisters (hier nicht abgebildet) haben eine ordentliche punk-show abgeliefert, so mit schwitzen von der ersten minute an und viel head-gebange. gegen ende wurde es leider immer breiiger, ich konnte dann auch keine einzelnen songs mehr erkennen. zuegegebenermaßen hatte ich mir das album auch nur 3-4mal angehört.

metric dagegen waren großartig. sehr professionell. es war offensichtlich, dass emily haines das nicht zum ersten mal gemacht hat. die gesamte band ist auch extrem gutaussehend, vom schlagzeuger bis zum bassisten. man könnte fast die theorie aufstellen, dass die eigentlich viel zu gut aussehen, um eine echte indie-rockband zu sein. dumme äußerlichkeiten, ich weiß.

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offensichtlich haben metric aber richtig gerockt! das publikum, das bei ihrem auftritt auch schon zahlreicher war als bei den rogers sisters (einige sind noch schnell aus der großen freiheit ins molotow gekommen, nachdem das belle&sebastian konzert dort wohl recht früh schon zu ende war), ging auch voll mit, zeitweise wurde sogar gemosht.

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ja, die ist schon ziemlich heissssssss, die emily...

im rückblick sicher ein sehr gutes konzert von einer sehr professionellen rock-band, bei der mir aber irgendetwas gefehlt hat. manchmal sind so kleinere fehler oder unsicherheiten eben genau das, was so ein konzert besonders macht.

auf der anderen seite war das finale mit einer dahingemetzelten version von "dead disco" einfach nur geil. hmm.

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zum durchschnaufen gibt es heute noch mal ein bisschen entspannendere musik, bevor es dann morgen meinen ausblick auf das konzert der fiery furnaces gibt.

dafür habe ich mir heute jolie holland ausgesucht, deren neues album "springtime can kill you" am 5. mai auch hier in deutschland erschienen ist. ihre musik liegt irgendwo zwischen folk, country und sogar etwas jazz. sehr schön und sehr entspannend. ihre plattenfirma anti bietet davon 2 songs zum gratisdownload an:

+ jolie holland: "springtime can kill you"
+ jolie holland: "crazy dreams"

auf jolies anti-seite gibt es noch weitere songs von früheren alben.
und dann noch ein dummer verkaufsspruch:
dieser künstler könnte ihnen gefallen, wenn sie die musik von josephine foster oder vashti bunyan mögen.

auch die schwedische band audrey haben kürzlich ein neues album veröffentlicht. allerdings wohl erst mal nur in schweden. das macht nicht so viel, denn erstens gibt es ja internetversandhandel und zweitens gibt es eine gratis-mp3, die sehr gut klingt:

+ audrey: "mecklenburg"

hübsch.

einen schönen abend noch und eine geruhsame nacht.

Freitag, Mai 12, 2006

no time for education

nachtrag: das heißt natürlich "this love and youth" und nicht "that". what was i thinking? habe es schnell noch geändert, bevor's jemand merkt.
auf der homepage von jenny wilson, die genauso bezaubert wie sie selbst (sehr "originelles" englisch) gibt es einen link zu dem sing-along bei ihrem konzert in helsinki. so ähnlich wie dort sah es gestern bei uns vermutlich auch aus, auch wenn das fundbureau leider nicht ausverkauft war.

da heute freitag ist, gibt es wieder einen indie-tanz-dreier, heute aber mal mit songs der künstler, die ich diese woche schon gesehen habe, bzw. noch sehen werde.

los geht es mit jenny wilson:

+ jenny wilson: "let my shoes lead me forward (the knife remix)"
(achtung, ein yousendit-link, der hält nicht lange!)

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der zweite song kommt von the rogers sisters, einer der beiden bands, die gleich im molotow die bude rocken werden. und das werden sie bestimmt!

+ the rogers sisters: "i dig a hole"

das ist von ihrem 2002er album "purely evil".

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den abschluss bildet die band, die der eigentliche grund dafür ist, dass ich mich heute abend auf die reeperbahn wage (man weiß ja nie, was da passiert, vielleicht randalieren ein paar aufgebrache babyshambles-fans, weil der gute pete gerade auf der bühne krepiert ist. deswegen gehen die da ja wohl auch nur hin...). hier kommt ein song vom aktuellen album von metric:

+ metric: "monster hospital (mstrkrft remix)"

mstrkrft sind tatsächlich auch nicht schlecht... hört euch ihre übrigen remixe mal an.

das soll's dann auch erst mal wieder gewesen sein. bis morgen.

i've got nothing to do with this love and youth!

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was für ein tolles konzert, das die gute jenny und ihre beiden bandmitglieder da gestern abgeliefert haben! mehr camp geht eigentlich auch gar nicht. über die vorband (die hamburger yuno) verliere ich aus höflichkeitsgründen lieber nicht allzu viele worte. nur: hätte ungefähr eine halbe stunde kürzer sein können und ich hätte lieber justine electra gesehen, die wohl bei den kommenden beiden deutschlandterminen support sein wird.

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das beste am auftritt der vorband war mein gleichzeitiger besuch der sanitären anlagen, wo ich in der kabine neben jenny platz nahm. sie hat beim pissen gesungen! hihihi. vor dem konzert liefen sie und ihre gitarristin, die laut ihrer homepage nicht nur den gleichen nachnamen wie sie hat, sondern tatsächlich ihre schwester ist, in schwarzen umhängen durch's fundbureau. ihre bühnenoutfits seht ihr ja auf den bildern. großartig!

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das fundbureau war auch - für mich positiv überraschend - gut gefüllt und das publikum ging sogar richtig mit. was ich überhaupt nicht bedacht hatte war, dass es der auftakt für jennys europatour war. sie schien sehr erfreut über die publikumsreaktion, bei der ersten zugabe "love and youth" durften wir sogar einen teil des gesangs übernehmen.

und bei "let my shoes lead me forward" nahm sie eine spielzeugpistole und feuerte sie in die luft! peng!

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wirklich ein toller auftritt, der mir wohl sogar in einer solchen woche in erinnerung bleiben wird.

einen ordentlichen post mit musik und so gibt es später, vor dem nächsten konzert (metric und die rogers sisters im molotow).

Donnerstag, Mai 11, 2006

the shittiest rock'n'roll ever played by anybody

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und immer noch scheint die sonne in hamburg... eine echte gemeinheit.

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der gestrige gig von casiotone for the painfully alone und young people als support war ein ganz gutes konzert. nichts überwältigendes, vor allem in einer solchen woche wohl eher durchschnitt, aber die 6€ eintritt war es auf jeden fall wert.

die vorband young people fand ich persönlich gestern ziemlich anstrengend. jan-henning meinte "schön expermentell", aber ich hätte gerne ein paar mehr harmonien und melodien gehört. die stimme der sängerin hat mich dafür angenehm an cat power erinnert. die band blieb dann auch noch während owen marshalls auftritt an der seite sitzen und hat ihn mindestens genauso genossen wie wir zahlenden zuschauer. abgesehen davon, dass ich mir den mann hinter casiotone ganz anders vorgestellt hatte, gefiel mir der auftritt sehr gut. man sollte sich nie von unerfüllten erwartungen ablenken lassen. seine stimme ist ziemlich ungewöhnlich und passt sehr gut zu den piep und plingtönen aus seinem kleinen casio-keyboard-ding. sehr nett!


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da ich ja wohl keine ganze woche überstehen kann, ohne hier neue musik zu posten und ich diese jungs sowieso schon länger posten wollte, kommt hier heypenny. die musik passt einfach auch zu gut zum derzeitigen wetter.
auf ihrer website gibt es leider nur einen einzigen kompletten gratisdownload:

+ heypenny: "dooley"

die anderen songs dort sind nur in clips gepostet. mehr hören könnt ihr aber auf ihrer myspace-seite oder wenn ihr ein kleines bisschen in der bloggosphäre sucht. das beste ergebnis wird wohl m3 online bieten, aber auch "said the gramophone hat schon mal über den besten song der band "parade" geschrieben. das ist bestimmt nicht der schlechteste rock'n'roll, der je gespielt wurde. eher der fröhlichste pop, frei nach bands wie polyphonic spree etc. stine ist schon total angefixt, sie hat den song sogar in ihrem myspace-profil - und was passiert? die band meldet sich bei ihr. das selbe passierte, als ich sie als freunde adden wollte. bands, die sich um ihre fans kümmern, das wollen wir häufiger sehen!

der heutige post kommt so früh, weil ich heute abend zu jenny wilson ins fundbureau gehen werde und vorher vermutlich nicht mehr nach hause komme. danach aber...

Mittwoch, Mai 10, 2006

gab's denn da keine telefone, woimmer du auch gestern warst?

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mal wieder überhaupt keine zeit, richtig zu posten. war mal wieder den ganzen tag an der uni und hatte dann noch einen termin mit meiner ehemaligen chefin (zukunft besprechen und so, berufsmäßig und so). und jetzt muss ich eigentlich auch schon wieder los zu casiotone for the painfully alone im nachtasyl.
wer den nicht kennt, der sollte schleunigst auf dessen myspace-seite surfen und sich die dort geposteten songs anhören. dort gibt es auch die version von "hot boyz" mit dear nora, die ich kürzlich schon mal verlinkt hatte. einen song gibt es dort auch zum herunterladen:

+ casiotone for the painfully alone: "young shields"

bis später dann mit bericht und so.

Dienstag, Mai 09, 2006

ich nehm alles mit von hier nach dort

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zuerst noch mal ein paar worte zum gestrigen konzert von andrew bird (der auf seinen promofotos übrigens um einiges besser aussieht als in echt, aber dazu sind die ja wohl auch da). ich habe selten einen so talentierten musiker gesehen. selbst sufjan oder final fantasy, deren musik vergleichbar ist, reichen ihm meiner meinung nach nicht das wasser.

den anfang machte gestern dosh, ein junger mann, der schlagzeug und synthesizer spielte und sich dabei selbst loopte. das klang ziemlich gut, auch wenn ich mir das auf platte wohl nicht anhören würde. dosh kommt - wie andrew - aus minneapolis (auf der verlinkten seite finden sich 2 mp3s von ihm, die ich allerdings noch nicht angehört habe. vermutlich eher elektro-kram). wie andrew später sagte, haben die beiden wohl gerade zusammen ein album aufgenommen. das könnte sehr interessant werden.

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(bitte verzeiht die schlechte qualität der fotos. dieses mal ist es wirklich extrem)
nachdem dosh einige songs gespielt hatte gab es eine kurze pause und andrew bird kam auf die bühne, dosh unterstütze ihn an schlagzeug und keyboard. andrew selbst spielte geige, gitarre, glockenspiel und pfiff so grandios wie ich es noch nie gehört habe. auch bei diesem auftritt arbeiteten die beiden mit vielen loops, was mich an final fantasy erinnerte, obwohl owen pallett das bestimmt nicht erfunden hat. so konnten sie zu zweit einen wahren klangteppich erzeugen, der fast so gut klang wie auf platte. was allerdings noch besser klang war andrews stimme.

er spielte ein paar songs von "the mysterious production of eggs" und mehrere songs, die ich nicht kannte. da waren bestimmt auch ein paar neuere sachen dabei (zumindest ein song wurde als solcher angesagt), vermutlich aber auch einige lieder von seinen früheren alben, mit denen ich leider nicht so vertraut bin.

fazit: ich war sehr beeindruckt und kann nicht mehr als euch wärmstens empfehlen, alles seine platten zu kaufen und vor allem zu seinen konzerten zu gehen!


so. heute war dann erst mal ein bisschen pause. das architecture in helsinki und tilly&the wall konzert heute habe ich ja geknickt, da ich erstens kein geld habe, mir das sonst zweitens zu viel wird, und ich drittens von keiner der beiden bands so richtig fan bin. zuegegeben, würden die in einer anderen woche oder am besten gleich in einem anderen monat spielen, wäre ich da sofort hin gegangen. statt dessen gibt es hier wenigstens eine vorab-mp3 aus dem neuen album von tilly & the wall:

+ tilly & the wall: "bad education"

klingt ganz nett.

mein alternativprogramm bestand dann heute aus training (abreagieren ist immer gut) und vorher noch dem besuch des schaufensterkonzertes von barbara morgenstern bei michelle.

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das ist barbara

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und das ist arne.

und die beiden sind zusammen barbara morgenstern (oder auch: sie ist barbara morgenstern und er ist ihre begleitband). ende april wurde ihr aktuelles album "the grass is always greener" auf monika veröffentlicht. bisher hat es auch schon einige sehr positive rezensionen bekommen, sogar einige amerikanische internet-musik-größen wie z.b. fluxblog. den dort besprochenen song gibt es auch von monika:

+ barbara morgenstern: "the operator"

ein sehr hübscher song mit schönem keyboard und englisch/deutschem gesang. soweit ich das beurteilen kann, hat die barbara in ihrem bereits seit einigen jahren währenden künstlerleben bisher auch viel elektronische musik gemacht. hier ein paar songs als beweis:

+ barbara morgenstern: "dr. mr."
+ morgenstern/lippok: "wake me up for meals"
+ barbara morgenstern: "aus heiterem himmel"

mit robert lippok (von to roccoco rot) hat sie eine ep und ein album aufgenommen, solo hat sie auch schon mehrere alben und eps heraus gebracht. kann man alles in ihrer biographie auf ihrer homepage nachlesen. hören kann man ein paar der songs auch auf ihrer myspace-seite. dort stehen auch die weiteren konzertdaten - im juni wird sie übrigens zusammen mit den mountain goats ein paar konzerte an der us-westküste spielen. respekt!

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heute abend hat barbara in der tanzhalle gespielt, ich hoffe es waren auch ein paar leute da - bei dem konkurrenzprogramm. ich bin ja der festen überzeugung, dass das die beste (oder schlimmste, je nachdem, wie man es nimmt) konzertwoche in hamburg EVER ist. was für ein angebot.

ach ja, ich hoffe auch, dass frau morgenstern sich vor ihrem auftritt in der tanzhalle eine hose angezogen hat...

owen pallett, eat your fucking heart out!

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wow. viel mehr gibt es nicht zu sagen. ich könnte noch jan-henning zitieren: "das wird schwer zu toppen sein".
unglaublich großartiges konzert.

Montag, Mai 08, 2006

what happens when two substances collide

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gleich geht es zu andrew bird ins knust! ich freue mich schon sehr, ihn endlich mal live zu sehen. als er vor einigen monaten schon einmal in hamburg spielte, war ich zu geizig 11€ zu investieren und bin nicht hingegangen. im nachhinein habe ich mich dann unglaublich geärgert, als ich berichte darüber gelesen habe, wie großartig der junge mann live sein soll. es könnte sein, dass ich das unter umständen hier schon einmal erwähnt habe...
jedenfalls erwarte ich viele verschiedene instrumente wie glockenspiele und viel professionelles gepfeife. das wird herrlich!
falls es jemanden geben sollte, der andrew bird noch nicht kennt, hier ist eine mp3 aus seinem (immer noch) aktuellen album "the mysterious production of eggs":

+ andrew bird: "a nervous tic motion of the head to the left"

wunderbarer song. noch mehr gibt es auf myspace zu hören. am besten werdet ihr auch gleich noch sein freund.

ich kann es wirklich kaum noch erwarten. den bericht gibt es dann später/bzw. morgen.

Sonntag, Mai 07, 2006

let me make you an offer

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wahnsinn! ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann es das letzte mal geregnet hat. seit tagen (wochen? monaten?) nur schönes wetter. traum-haft.

also gibt es mal wieder entsprechende musik.
wie wäre es mit etwas schwedischem? da hätten wir einmal die marching band im angebot. die haben einen extrem google-sicheren namen (marschmusik anyone?) hinter dem sie ihren sonnigen pop verstecken.
7 songs gibt es auf ihrer homepage zum anhören oder als download:

+ marching band: "letters"
+ marching band: "home alone vi"
+ marching band: "feel good about it"
+ marching band: "travel in time"
+ marching band: "now more, now less"
+ marching band: "in a little while"
+ marching band: "marching band"
(bei allen links gilt: links klicken und "speichern" oder "öffnen mit", das rechts-klick-speichern-unter-ding funktioniert leider nicht)

die letzten beiden songs haben sie noch unter ihrem alten namen second language aufgenommen. die sind aber nicht weniger gut als die neueren sachen. wirklich sehr schöner, nach sonne und sommer schmeckender pop. aber was anderes haben wir von einer schwedischen band auch gar nicht erwartet, oder?

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ich poste eine schwedische band - dann muss auch kanada wieder repräsentiert werden. also kommen hier the acorn. die sind auch auf myspace und beschreiben ihre sehr entspannte musik als "indie/folk rock/grindcore". was auch immer "grindcore" sein soll...
die jungs kommen aus der kanadischen hauptstadt (das ist natürlich nicht toronto, sondern ottawa) und sind auch ziemlich großzügig mit ihrer musik, neben folgenden songs gibt es auf ihrer homepage auch ein komplettes live-album als gratisdownload:

+ the acorn: "plates&saucers"
+ the acorn: "sent (awake the kraken)"
+ the acorn: "blankets"
+ the acorn: "books"

mehr songs gibt es auf der homepage und auf der seite der plattenfirma, kelp records. solltet ihr euch wirklich anhören!

ansonsten gibt es heute leider keine spannenden (?) berichte aus meinem leben. vielleicht morgen wieder. ich habe vor, zu andrew bird ins knust zu gehen. ihr werdet es auf jeden fall erfahren.

driving through my hometown all alone...

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ich habe es heute gewagt, mit stine und martin zum hafengeburtstag zu gehen. böser fehler. natürlich war es super voll, wir wären gleich am anfang schon fast an den landungsbrücken wieder umgekehrt, da wir den bahnhof kaum verlassen konnten. das war fast schon so schlimm wie beim arctic-monkeys-konzert...

wir haben uns dann einfach hinter dem pudel auf die stufen gesetzt, eine flasche weißwein getrunken, waren statisten in einem kurzfilm, haben stine den ersten burgerking-besuch ihres lebens beschert und uns noch kurz unter die linden gesetzt. danach habe ich beschlossen, nach hause zu fahren und lieber kein geld mehr auszugeben, sondern den abend mit ein bisschen tv, internet und jetzt noch nachtclub mit paul baskerville auf ndrinfo ausklingen zu lassen. sehr entspannt/entspannend!

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zu diesem mehr oder weniger interessanten bericht gibt es jetzt auch noch ein bisschen gute musik, unter anderem von mason proper. auf die bin ich über music (for robots) aufmerksam geworden - wie es öfters mal so ist, habe ich aber gemerkt, dass ich bereits im november zwei songs von denen über you ain't no picasso herunter geladen hatte. hier sind die 6 songs, die es frei im netz gibt:

+ mason proper: "a chance encounter"
+ mason proper: "lights off"
+ mason proper: "mr charms."
+ mason proper: "the world is smaller than you think"
+ mason proper: "chemical dress eliza"
+ mason proper: "life's cornucopia"

die letzten beiden songs sind meine favoriten, was man aber an dieser zusammenstellung gut erkennen kann, ist eine enorme stilvielfalt, die auch von mfr beschrieben wurde. "life's cornucopia" ist beinahe eine piano-ballade, "chemical dress eliza" ein powerpop-song und der gesang auf "mr charms" ist fast schon rap. ziemlich beeindruckend, und immer gut.
zu hören ist das ganze, sowie ein weiterer song auch auf der myspace-seite der band. dort steht übrigens auch was von "pop" und "experimental". ziemlich unspezifische schublade.

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im gedenken an die themenwoche letzte woche kommt hier noch mehr musik aus kanada. die habe ich natürlich auch auf einem kanadischen blog entdeckt, nämlich auf i (heart) music. dort findet ihr auch schon eine mp3 von these hands. dessen myspace-seite bezeichnet seine musik als "experimental/classical/folk-rock". das ist mal wieder so eine beschreibung, die vor allem zeigt, dass es sehr schwierig ist, die songs stilistisch einzuordnen. "experimental" klingt jedenfalls immer ziemlich hilflos (siehe oben).

hier sind noch zwei songs von der bandhomepage:

+ these hands: "thanks for the shivers"
+ these hands: "selfish act of the average"

ihr solltet aber auf jeden fall auch auf die angegebene myspace-seite schauen, dort gibt es noch 4 weitere songs im stream. die dort bei den "band members" angegebene vielzahl an instrumenten gibt auch schon eine gute vorahnung vom sound von these hands. soweit ich das verstehe ist es im grunde das projekt von michael hanson, der sich dann seine "gang" dazu holt.

juhuuu! paul baskerville spielt gerade "love and youth" von jenny wilson! auf deren konzert am donnerstag im fundbureau freue ich mich auch schon wie verrückt... das wird eine harte woche.

Freitag, Mai 05, 2006

because i'm free - free from hygienic responsibility

iiiiiiih - eeeeeeeeeeeew!

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ein viel zu schöner tag um hier am computer zu sitzen ist das heute. deshalb poste ich einfach nur mal schnell 3 songs für den freitag abend und hau wieder ab.

+ cities: "a theme"
+ havana guns: "n.y.c.s."
+ kevin blechdom: "binaca"

einen schönen abend euch allen! tanzt eure kleinen ärsche ab!

Donnerstag, Mai 04, 2006

well i'm coming to your town - and i will destroy you!

so ein wunderschöner tag wie heute hat auch wunderschöne musik verdient. damit geht es jetzt auch gleich los, ohne viel vorredens.

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den anfang machen asobi seksu, eine band aus new york, deren sängerin wohl aus japan kommt, weshalb sie auch zur hälfte auf japanisch singt. der bandname bedeutet zudem soviel wie "playful sex" auf japanisch. was auch immer das auf deutsch heißt...
das zweite album der band, "citrus" wird ende mai erscheinen, und verspricht richtig gut zu werden. vor ein paar tagen hatte ich mir schon auf i guess i'm floating zwei songs herunter geladen, die mir extrem gut gefallen haben. und heute sehe ich, dass insound den einen - meinen favoriten - als gratis download anbietet. hier ist er:

+ asobi seksu: "thursday"

noch einen von der plattenfirma:

+ asobi seksu: "new years"

dieses mal auf japanisch... feinster shoe-gaze-pop, sehr sphärisch und sehr gut. zum vergleich hier noch zwei auch nicht ganz schlechte songs aus dem selbstbetitelten debutalbum:

+ asobi seksu: "walk on the moon"
+ asobi seksu: "sooner"

ich hatte mir glaub ich vor ca. einem jahr schon mal was von der band herunter geladen, weil ich gelesen hatte, dass sie eine art geheimtipp in new york seien. damals war ich nicht allzu beeindruckt - aber jetzt!!!

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die netten leute drüben bei insound haben auch einen weiteren song vom kommenden album von camera obscura im angebot:

+ camera obscura: "i need all the friends i can get"

seufz, soooo schön! und die titel, die tracyanne sich da immer ausdenkt suchen wirklich ihresgleichen. "let's get out of this country" ist ja schon toll, aber "lloyd, i'm ready to be heartbroken" ist mein spitzenreiter. was meint ihr?

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hier ist noch ein song vom kommenden album von the stills

+ the stills: "destroy"

direkt von ihrer myspace-seite. ich muss ja gestehen, dass mich das album noch nicht wirklich überzeugt hat. vermutlich sollte ich ihm einfach noch ein bisschen zeit geben.

das soll es erst mal gewesen sein. keine ahnung, wie die posts in den nächsten tage aussehen werden oder wie regelmäßig sie sein werden. wird sich zeigen...

Mittwoch, Mai 03, 2006

sun is in the sky, we don't wanna be anywhere else - oder der supreme-eye-candy-post

ok, ich gebe zu, heute bin ich wieder ein bisschen faul. es gibt aber keine weiteren berichte über das geniale konzert von the organ oder gar weitere fotos, und ich gehe auch davon aus, dass ihr sowieso schon das album grab that gun gekauft habt (wir - also jan-henning, stine und ich - haben es gestern noch mal für rike zum geburtstag gekauft. das war gar nicht so einfach, bei zardoz im schulterblatt und sogar bei saturn war es ausverkauft. zum glück haben wir es dann noch bei michelle gefunden).

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statt dessen gibt es noch mal ein bisschen musik, die im moment in den blogs hoch gehandelt wird. und das liegt vermutlich (hoffentlich) erst in zweiter linie daran, dass die drei hier vorgestellten damen auch noch ausnehmend hübsch sind. obwohl das natürlich auch nicht schadet. dazu kommt noch, dass ihre musik jeweils wirklich sehr poppig und einfach gut ist.

die erste dame ist marit larsen. die war in den 90er jahren anscheinend schon mal mit dem duo m2m erfolgreich. ich kann mich persönlich nicht erinnern, aber die beiden damals noch sehr jungen mädels müssen wohl mindestens einen hit gehabt haben. mittlerweile sind sie zwar immer noch nicht viel älter als 20 aber gehen getrennte wege und marit hat vor kurzem ein soloalbum veröffentlicht, dass nach den songs, die ich kenne, absolut bezaubernd sein muss. ziemlich süßer aber auch extrem guter pop. ich habe mir sogar die mühe gemacht, einen song auf yousendit hochzuladen:

+ marit larsen: "don't save me"

auf fluxblog gibt es noch einen weiteren song, den hübschen "only a fool" zum herunterladen (und der postet wirklich nur die besten songs), und auf green pea-ness gibt es noch meinen persönlichen favoriten "under the surface". ich muss sagen, es erstaunt mich überhaupt nicht, dass marit aus norwegen kommt, die skandinavier haben es einfach drauf, perfekten süßen pop zu produzieren, den man ohne schlechtes gewissen hören kann. so soll das große ding P.O.P. sein! eat this britney! ('tschullige, da hat es mich eben mitgerissen...)

mit ein wenig spürsinn findet ihr bestimmt noch mehr von marit, so weit ich das überblicken kann, gibt es ihre platte in deutschland leider nicht zu kaufen.

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damit zur nächsten - ebenfalls noch sehr jungen - dame. auf lily allen bin ich selbst vor einigen wochen gestoßen, weil sie auf der startseite von myspace verlinkt war. dort hat sie auch schon fast 25 TAUSEND freunde aber immer noch kein album. um ihre musik zu hören müsst ihr nur ihren namen in die hype machine oder bei elbo.ws eingeben oder ihr geht auf ihre myspace-seite, die ich weiter oben verlinkt habe. wer mehr infos haben möchte, könnte sich an die popjustice wenden. wenn ihr mehr von ihr sehen wollt, seht euch hier das bezaubernde video für ihre single "ldn" an (vorsicht, das ist ein wmv-link, das video wird also sofort gestreamt, wenn ihr auf den link klickt). oh mann, sogar stereogum ist ihr schon verfallen, und sogar pitchfork ist begeistert - 4 1/2 sterne!!!

mir gefällt "nan you are a window-shopper" am besten, auch wegen der lustigen lyrics. das ist pop, der sich ein bisschen an electronic-krams, bei reggae und rap bedient, der aber vor allem sehr viel spaß macht. wie erwähnt werdet ihr auch hier mit wenig aufwand noch richtig viele songs online finden (ich glaube ein paar von denen sind direkt von myspace gerippt und qualitativ nicht allzu gut...).

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ähnlich sieht es mit der letzten dame aus, die mein persönlicher liebling der drei hier ist. uffie sieht wirklich unglaublich süß aus, ist aber - glaube ich - eine ziemliche bitch. ihr myspace-motto ist: "if you dont't like me, FUCK YOU". ha ha ha.

die uffie, die kommt wohl ursprünglich aus miami und lebt jetzt in paris.
auch bei ihr habe ich mir die mühe gemacht, einen song auf yousendit hochzuladen:

+ uffie: "ready to uff"

jan-henning geht da voll drauf ab und auch ich finde den einfach super. und ich muss mich leider schon wieder wiederholen, aber auch von ihr finden sich über elbo.ws oder die hype maschine noch mindestens einen weiteren song - "pop the glock" in mehreren remixes, den es aber auch auf ihrer myspace-seite gibt. dieses "1984", das als weiteres ergebnis angezeigt wird, scheint der gleiche song wie "ready to uff" zu sein.

ich hoffe, ihr habt noch keine zahnschmerzen bekommen von der ganzen süße, die heute aus den lautsprechern kam. ich kann auch nicht versprechen, dass es in den nächsten tagen besser wird. das hängt im moment sehr vom wetter ab. und bei diesem wunderbaren sonnenschein und den sommerlichen temperaturen steht mir der sinn einfach nicht so sehr nach düsterem oder aggressiven rock sondern nach fröhlichem - etwas belanglosem - pop. damit müsst ihr wohl leben... gibt schlimmeres, ne?

the times we had...

mist, schon wieder so spät. dann also nur schnell eine blogger-buzz-band und noch ein paar bilder vom gestrigen the organ-konzert.

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eine der derzeitigen hype-bands in der bloggerwelt sind beirut. vermutlich habt ihr mittlerweile auch schon was von ihnen gehört. falls ihr auch nur ab und zu mal einen musikblog lest müsst ihr eigentlich schon über sie gestolpert sein. wie groß der hype um die band ist zeigt ein kurzer blick auf elbo.ws oder in die hype machine. oder auch in die press-section der bandseite.

eigentlich versuche ich ja - wie beinahe jeder andere blogger hier draußen - nicht auf jeden schnell vorbeifahrenden hype-zug aufzuspringen und zu vermeiden, das zu posten, was man auch sonst überall findet. da ich die band aber auch gut finde und sonst nicht's besseres zu posten habe, muss es eben doch mal sein.

wobei - soweit ich das verstehe ist das vor allem das projekt eines jungen mannes, zumindest sagt das sein label. also der 19jährige zach condon aus albuquerque in new mexico ist verantwortlich für folgende sehr schöne und musikalisch erstaunlich versierte folk-songs:

+ beirut: "interior of a dutch house" (von 2003)
+ beirut: "postcards from italy"
+ beirut: "mount wroclai (idle days)"

die letzten beiden songs sind übrigens von dem album, das am 9. mai in den usa erscheinen wird.
natürlich beschreibt "folk" die musik mal wieder mehr als unzureichend. gleichzeitig ist das aber auch ein ziemlich umfangreicher begriff, so dass ich ihn hier durchaus bewusst benutze. den selben begriff benutzt auch seine myspace-seite.
auch wenn ich nicht ganz so begeistert bin wie einige andere, so gefällt mir das, was ich bisher von beirut gehört habe doch ganz gut, am besten finde ich eigentlich, dass es im grunde gar nicht die art von musik ist, die sonst so in den blogs gepostet wird.

(e.t.a.: hmm, soll ich noch auf die offensichtliche ähnlichkeit mit den magnetic fields hinweisen? oder finde nur ich die so offensichtlich...? zu spät würd' ich sagen.)

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und damit zu zwei weiteren fotos vom fantastischen konzert von the organ. abgesehen davon, dass ich letzte nacht natürlich mal wieder viel zu wenig geschlafen hatte, hing die erinnerung an den auftritt noch den ganzen tag nach. selbst jetzt bin ich immer noch ziemlich beeindruckt. ich kann es wirklich kaum erwarten, das nächste album der band zu hören oder sie mal wieder live zu sehen.

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ich habe zwar versucht, von allen bandmitgliedern fotos zu machen, die von der keyboard-/orgelspielerin sind allerdings leider alle ziemlich schlecht, so dass hier nur mal die gitarristin, die während des gesamten auftritts ihren beseelten gesichtsausdruck behielt, und im hintergrund die schlagzeugerin, die mir ziemlich wild erschien, zu sehen sind. aber sympatisch war letztere mir schon, wie sie da auf ihre drums eingedroschen hat.

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und hier natürlich auch noch mal die sängerin und die bassistin. diese kleine gitarre (war das eine wandergitarre?) kam nur beim letzten song des regulären sets zum einsatz, als sie einen neuen song gespielt haben, der mir auch ziemlich gut gefallen hat. wie gesagt, ich freue mich auf neues material! (vielleicht krieg ich ja auch irgendwann mal die 7" "let the bells ring" in meine kleinen fingerchen, ich hatte ja gehofft, dass sie die verkaufen würden, der merchandising-stand war allerdings ganz schön leer gefegt. soweit ich das sehe war es aber auch wirklich das allerletzte europakonzert der band)

für morgen verpreche ich hier schon mal einen richtig hübschen post - im wahrsten sinne des wortes. falls es meine zeit erlaubt. aber ich werde mich bemühen!

Dienstag, Mai 02, 2006

love, love, love, love

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ganz, ganz großartiges konzert war das!

ich bin immer noch ziemlich beeindruckt. zum glück wurden alle meine erwartungen mindestens erfüllt. wir standen ganz vorne, katie sketch hat dem publikum nie den rücken zugedreht, die neue bassistin (die kannte ich noch nicht) ist richtig hübsch (und sehr nett anzusehen)

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und das molotow war knallvoll. ich würde sagen ausverkauft. danach ein t-shirt zu kaufen war nahezu unmöglich. zum glück habe ich ja schon eines, dafür hat jan-henning jetzt auch noch ein hübsches pinkes in L. das muss er wohl noch mal heiß waschen, leider hatten sie keine anderen größen mehr.

dank stine habe ich nicht nur die seltist ergattert, sondern auch noch autogramme auf meine eintrittskarte bekommen. hier:

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ich fühle mich wie ein echter fan. aber kein groupie!

mehr bekomme ich heute nicht zustande. vielleicht schreibe ich morgen noch was, fotos habe ich auf jeden fall noch mehr als genug gemacht...

Montag, Mai 01, 2006

uuuups

bin ich denn des wahnsinns? da vergess ich doch glatt das allerwichtigste.
endlich habe ich das video von unserem karaoke-auftritt beim revolver-geburtstag auf youtube hochgeladen. man sieht zugegebenermaßen nicht allzu viel, lustig ist es trotzdem. hier ist der link zum "karaoke massaker".

bitte kommentieren! danke.

ach ja: die band war wirklich gut...

wir sollten uns wirklich mal treffen!

nach dem neil young-post früher kommt hier noch ein weiterer post mit richtiger musik zum downloaden. heute gibt es einfach mal 4 sehr schöne songs, die ich schon seit einiger zeit gut finde und die auch super auf jede kompilation passen. (irgendwie muss ich den titel meines blogs ja rechtfertigen...)

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hier ist nr. 1:

+ okkervil river: "for real"

das video zu diesem song war auf der letzten spex-dvd und hat mich schon sehr beeindruckt. ein düsteres animiertes video, das mir alpträume bescheren könnte, wenn ich so etwas hätte. der song ist auch ziemlich düster und - so beschreiben sie ihre musik selbst - "folk-punk". das trifft es eigentlich ziemlich gut. sehr gute band!

dann hüpfen wir jetzt mal schnell nach schweden, zu the radio dept., die anscheinend keine eigene homepage haben. dafür sind sie auf labrador, wo sie demnächst ihr neues album "pet grief" veröffentlichen werden (oder ist das cshon draußen?). hier ist schon mal ein vorabsong daraus:

+ the radio dept.: "the worst taste in music"

feinster shoe-gaze sound, mit heftigem synthie-einschlag aber sehr entspannt. ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich das album finde, aber diesen song mag ich auf jeden fall.

und damit kommen wir zu einer meiner lieblingsbands. wenn ihr diesen blog ein bisschen verfolgt, wisst ihr bestimmt schon, dass ich ein großer fan von camera obscura bin. entsprechend freue ich mich auch schon auf das großartige album "let's get out of this country", das ende mai/anfang juni erscheinen wird und mir jetzt schon sehr sehr gut gefällt. "lloyd i'm ready to be heartbroken" hatte ich ja auch schon mal als yousendit-link gepostet, und jetzt gibt es auch den titel-song als gratisdownload:

+ camera obscura: "let's get out of this country"

ich jubiliere mit tracyanne campbell über dieses wunderbare stück musik. sehr schön!
auf der homepage ihrer amerikanischen plattenfirma merge kann man übrigens noch ein weiteres großartiges stück streamen, "if looks could kill" klingt genauso sommerlich wie der rest der songs. psssst: wer das ganze album hören möchte, sagt bescheid...

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und als sahnehäubchen gibt es eine weitere lieblingsband von mir, the organ. die werde ich morgen abend zum zweiten mal live sehen, worauf ich mich schon unglaublich freue. hier ist ein song von der ersten ep der band um katie sketch, von "sinking hearts":

+ the organ: "we've got to meet"

der song ist eher traurig, zumindest trauriger als die meisten songs auf "grab that gun", das ihr eigentlich auch alle besitzen solltet. ach was: KAUFT DIESES ALBUM!!! es macht mich schon seit 2 jahren glücklich und wird das selbe mit euch machen! ach ja, und habe ich schon erwähnt, dass ich mich auf das konzert freue? yeah yeah yeah! (auf das konzert der yyys in berlin ende mai freue ich mich natürlich auch sehr).

zum schluss noch ein link zu einem artikel aus dem aktuellen sz-magazin. es ist die kolumne "das prinzip", die immer auf der letzten seite erscheint. dieses mal geht es um "das prinzip: blogger". ganz netter kleiner artikel von kniebe.

übrigens habe ich heute auch endlich mal mein myspace-profil hübsch gemacht. man könnte auch sagen gepimpt. aber das wäre ja verabscheuungswürdiger jugendsprech, von dem wir uns hier deutlich distanzieren möchten. (nein, ich bin nich schizophren).

und wen's interessiert, revolver-club gestern war wirklich großartig. ich habe ca. 4 stunden ununterbrochen getanzt. sie haben nicht nur the organ gespielt, sondern auch die pipettes, love is all, die hidden cameras und einige stücke von metric (das dazu gehörige plakat zur veröffentlichung von "live it out" auf lado habe ich mitgehen lassen... und gleich hier aufgehängt.

wegen des konzertes werde ich morgen/heute wohl auch eher spät posten, also habt viel spaß mit der großartig bezaubernden musik aus diesem post.